Edelweißerhütte

Die Edelweißerhütte ist eine Vereinshütte, die an den Wochenenden von zumeist berufstätigen Mitgliedern -  von Juni bis Oktober, Sa 10:00 Uhr bis So 15:00 Uhr - bewartet wird.  Bei Schlechtwetter erfolgt keine Bewartung.

"Buchungen oder Reservierungen" können wir leider keine entgegennehmen. Im Zeitraum der Bewartung können Getränke gegen eine Spende bezogen werden. Ein Herd ist vorhanden.

Die Notschlafstelle ist immer offen (links unterhalb der Hütte). Wasser (Regenwasser) wird während der Bewartung filtriert und danach abgekocht. Eine kleine Menge davon befindet sich auch in der Notunterkunft (Kanister). Unterhalb der Hütte befindet sich ganzjährig ein Schneefeld zum Wasserschmelzen. Wir empfehlen dringend bei einer Tennengebirgsüberschreitung genügend Flüssigkeit mitzunehmen. Quellwasser gibt es erst unterhalb von ca. 1100 m.

Der Bau der Edelweißerhütte in den Jahren 1921/1922 war eine außerordentliche Gemeinschaftsleistung.

Damals bot die Forstverwaltung Werfen zwei Hütten, die Tristlhütte und die Achselsandenhütte in der Nähe der Eisriesenwelt, unter der Bedingung zum Verkauf, dass die Achselsandenhütte abgetragen werden muss. Die damaligen Edelweißer haben die beiden Hütten erworben und die Balken der abgetragenen Achselsandenhütte zuerst hinüber nach Mahdegg, dann durch die Griesscharte hinauf zum mittleren Streitmandl getragen und dort auf 2.349 m daraus die Edelweißerhütte gebaut.

Hüttenwart: Johannes Trinker